Kilometer-Sammelaktion: Gemeinsam um die Welt!

Unter dem Motto „Haltung zeigen“ sammelte die Schulgemeinschaft der Sekundarschule Höxter viele Kilometer für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus. Nicht nur in der Mittagspause gemeinsam mit dem Schulhund Juno, sondern auch im Sportunterricht und in den Profilstunden wurde fleißig gesammelt. „Bei schönstem Wetter sind wir insgesamt auf 600 Kilometer gekommen“, freut sich Mirjam Sandfort, die zusammen mit ihrem Team von Projekt Begegnung für diese Aktion geworben hatte.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus waren alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises Höxter zum Mitmachen eingeladen. Die gesammelten Kilometer sollen im besten Fall 40.075 Kilometer – einmal um die Welt – reichen. Jede Form der Bewegung zählt: radeln, laufen, wandern, skaten, schwimmen, reiten, Rollstuhl fahren oder spazieren gehen.

Durch ihren Einsatz sind unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Weg um die Welt ein kleines Stückchen nähergekommen.

Erste ukrainische Kinder an der Sekundarschule aufgenommen

Abteilungsleiter II Andreas Köring und Schulsozialarbeiter Hans Esau freuen sich über weitere Aufnahmen an der Sekundarschule der Stadt Höxter. Die Organisation und schnelle Vermittlung eines geregelten Alltags zusammen mit der Verarbeitung von Flucht- und Kriegserfahrungen sind eine große humanitäre Aufgabe, die der Kreis Höxter gemeinsam mit den Schulen angeht. Auch Abteilungsleiterin I Manuela Siegel hatte in den vergangenen Tagen die ersten Aufnahmen organisiert und wir als Schulgemeinschaft werden die anspruchsvolle Aufgabe gut gestalten. Dabei wird uns auch die Digitalisierung helfen, denn die mobilen Tablets der Sekundarschule können blitzschnell das Tastaturlayout und die Sprache der Benutzeroberfläche wechseln und so eine digitale Lernumgebung schaffen.

Brezel für den guten Zweck

Sekundarschüler sammeln Geld für Hilfskonvois in die Ukraine

Mit zwei Brezeltagen am 15.3. und am 18.3.2022 hat die Sekundarschule Höxter fast 500,-€ eingesammelt, um den Opfern des Krieges in der Ukraine helfen zu können. Dieses Zeichen der Solidarität ist all jenen Menschen gewidmet, die unter den unsäglichen Bedingungen des russischen Angriffs leiden müssen. Dabei unterstützen wir den “freundehelfenkonvoi”, eine Organisation, die mittlerweile 29 LKW-Ladungen Hilfsgüter in die zerstörten Gebiete geschickt hat und weitere schicken wird.

Die SV des Jahrgangs 9, die Schulsozialarbeit, die HauswirtschaftslehrerInnen – allen, die mitgewirkt und dieses möglich gemacht haben, sagen wir ein großes DANKESCHÖN!

Und wir machen weiter, so z.B. am Mittwoch den 23.3.2022 beim gemeinsamen Kilometer-Sammeln mit unserem Schulhund und Projekt Begegnung unter dem Motto “Vielfalt bewegt Höxter – Gemeinsam Haltung gegen Rassismus zeigen.” Kommt einfach in eurer Mittagspause dazu.

Menschenkette im Schulzentrum Höxter

Solidaritätsaktion mit den Opfern des Krieges in der Ukraine

In einer Menschenkette mit fast 2000 Beteiligten setzten die Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule, das König-Wilhelm-Gymnasium, die Sekundarschule der Stadt Höxter und das Berufskolleg im Kreis Höxter ein Zeichen gegen den russischen Angriff in der Ukraine und erklärten ihre Solidarität mit den Opfern der Gewalt dieses Krieges. Um 8.45 Uhr versammelten sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaften. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Schutz bildeten sie eine Ellbogen-an-Ellbogen-Kette rund um das Schulgelände der beteiligten Schulen. Untermalt wurde die Aktion durch passende musikalische Klänge. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Schweigeminute, die die Betroffenheit der Beteiligten zum Ausdruck bringen und zeigen sollte, dass dieser Krieg einen beispiellosen Kulturbruch in Europa darstellt und die friedliche Koexistenz der Völker Europas auf das Äußerste bedroht.

Mit der Aktion wollten die Schulen gemeinsam ihre Sprachlosigkeit und Ohnmacht ausdrücken und leisten zudem als Schulgemeinschaften in einzelnen und koordinierten Aktionen einen Beitrag mit Sammel- und Spendenaktionen. Schulleitungen, LehrerInnen und SchülerInnen betrachten es als ihre Pflicht, mit den Folgen dieser Tragödie umzugehen. Sie werden sich auch weiterhin gegen Gleichgültigkeit und Spaltung einsetzen.

Die Schulleitungen danken ausdrücklich allen Beteiligten, insbesondere den SchulsozialarbeiterInnen, der Polizei und allen, die die Menschenkette als sichtbares, öffentliches Eintreten für den Frieden in Europa und der ganzen Welt bildeten.