Alle Beiträge von Theresa Bartoldus

Kleine Dichter und Denker

Dass in vielen Schülerinnen und Schülern heimliche Talente schlummern, zeigte die Klasse 5b im Deutschunterricht mit Frau Hoffmann. Mit Kreativität und Einfallsreichtum formulierten die Mädchen und Jungen ihre Gedanken zur aktuellen Situation in Form verschiedener lyrischer Texte. Zuvor wurden im Distanzlernen und Wechselunterricht verschiedene Gedichte thematisiert und typische Formen wie Haiku, Elfchen und Akrostichon herausgearbeitet. Um einen nachhaltigen Lerneffekt zu erzielen, wandten die Schülerinnen und Schüler die entdeckten Merkmale selbstständig an. So wurden zugleich ihre Erfahrungen, Bedenken und Anschauungen der letzten Wochen und Monate ausgeschmückt. Entstanden sind zeitgemäße kreative Gedichte, die auch optisch ansprechend gestaltet wurden.

Wenn Corona ein Gesicht hätte…

… wäre es eine Eule mit dem Namen „Corinna“, denn die fliegt nur in der Nacht und man kann sie nicht sehen. Corona kommt genauso unsichtbar und überraschend. (Svea, 7a)

Im Distanzlernen des Faches Technik wurde im 7. Jahrgang ein praktisches Projekt durchgeführt, bei dem die Mädchen und Jungen dem unsichtbaren Feind, einem Virus, welches für Kinder so schwer greifbar ist, ein Gesicht mit den bekannten Fertigungsverfahren aus dem Unterricht gaben. Vorgabe dazu war lediglich ein Stück Kaminholz, der Rest wurde der Kreativität überlassen und diente der abstrakten Auseinandersetzung mit einer nur schwer fassbaren Thematik.

Unter Berücksichtigung der bekannten Arbeitstechniken aus dem Arbeitslehreunterricht (Ideenfindung und Recherche, Anfertigen einer Skizze, Erstellung eines Arbeitsschritteplanes) und den erforderlichen erlernten Fähigkeiten aus dem Präsenzunterricht (Trennen, Formen und Zusammenfügen von Holz und Bohren) entstanden tolle Werke, die die gedankliche Begegnung mit etwas Unsichtbarem ermöglichten.

Das Projekt ist ein anschauliches Beispiel für individuelle Zugänge zu einem offenen Aufgabenformat, welches von allen Schülerinnen und Schülern mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen bearbeitet werden kann.

Sobald die Schulen wieder öffnen, soll kriteriengeleitet die innovativste „Coronafigur“ ermittelt werden.

Text: Melanie Spieker

Sekundarschüler besuchen digitale Ausbildungsmesse

 „Zukunft jetzt aktiv gestalten. Finde deinen Weg.“ Unter diesem Motto findet im Kreis Höxter vom 18.01. bis zum 12.02.2021 die digitale Ausbildungsmesse „STEP 1“ statt. Schülerinnen und Schüler können Berufsfelder erkunden und mehr über spezifische Ausbildungsberufe erfahren. Gleichzeitig können sie recherchieren, welche Unternehmen welche Ausbildungsberufe anbieten und persönliche Gespräche mit Ausstellern führen.

Die 9. Klassen der Sekundarschule Höxter nehmen im Distanzlernen im Rahmen des Faches Arbeitslehre Wirtschaft an den digitalen Angeboten teil. Mehr als 20 Online-Workshops bieten Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Berufs- und Studienorientierung. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern wählen die Jugendlichen passende Workshops und Vorträge aus. Diese beinhalten u. a. die Themen „Online-Bewerbung“, „Einblicke in das Berufsfeld des Metallbauers“, „Möglichkeiten der dualen Ausbildung, „Der neue Pflegeberuf ab 2020“ oder „Abi in der Tasche und dann?“. Die vielfältigen Angebote zielen auf die unterschiedlichen Abschlüsse an der Sekundarschule, sodass sich jeder Schüler individuell informieren kann. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Sie finden bis Freitag, 26. Februar täglich zu verschiedenen Uhrzeiten statt, sodass auch die Teilnahme von interessierten Eltern möglich ist.

Der Besuch der Ausbildungsmesse STEP 1 ist ein fester Bestandteil der Berufs- und Studienorientierung an der Sekundarschule Höxter. In den letzten Jahren fand die Messe als Präsenzveranstaltung in Brakel statt. Die Veranstalter hoffen, dass sie vom 9. bis zum 11. September 2021 wieder vor Ort durchgeführt werden kann.